Die Wettkampffläche der Kunstradfahrer misst 14 mal 11 Meter. Innerhalb
dieser muss der Sportler sein Wettkampfprogramm vorführen.
Ein Überfahren der Außenmarkierung wird mit Punktabzug bestraft. Zur
Orientierung sind innerhalb der Fahrfläche zusätzlich
noch Hilfskreise angebracht.
Die Dauer des Wettkampfprogramms beträgt bei Elite und Junioren maximal
6 Minuten und bei den Schülern 5 Minuten.
Für einen Wettbewerb stellen die Sportler eine Kür
zusammen. Dabei wählen sie die Übungen aus einem
genormten Reglement aus. Die Anzahl der zu zeigenden
Übungen wird nach Altersklasse und Disziplin
begrenzt.
Im
2er Kunstradfahren werden die ersten 9-11 (Schülerklasse)
bzw. 11-13 (Junioren- und Elite-Klasse) Übungen
getrennt auf 2 Rädern, die restlichen gemeinsam auf
einem Rad gefahren.
Jede
Übung hat eine bestimmte Wertungsziffer, d.h.
Schwierigkeitsstufen. Die Summe der ausgesuchten
Einzelübungen ergibt die
"Schwierigkeitspunkte". Sie werden beim
Wertungsgericht eingereicht. Zu dieser
Schwierigkeitspunktzahl erhält jeder Sportler eine so-
genannte Grundpunktzahl für die Ausführung.Bewertet
werden Schwierigkeiten und Ausführung des Wettkampf-
programms.
Punktabzüge
bei der Schwierigkeit gibt es zum Beispiel:
wenn
bei einer Figur nicht die vollständige Wegstrecke
in Form eines kompletten Kreises oder einer sogenannten
Wechselrunde zurückgelegt worden ist,
wenn
eine Figur abgebrochen oder ausgelassen wird,
wenn
die festgelegte Zeit von 6 Minuten überschritten
wird.
Punktabzüge
bei der Ausführung erfolgen zum
Beispiel:
bei
"nicht flüssiger" Fahrweise,
bei
schlechter Haltung,
bei
Überfahren der Flächenbegrenzung,
bei
Berühren des Bodens mit den Füßen oder
bei
Stürzen
Die
erreichte Gesamtpunktzahl ergibt sich schließlich aus
dem Abzug aller Fehler aus Schwierigkeit und Ausführung
von der aufgestellten Gesamtpunktzahl.